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BSMG - "Platz an der Sonne" (Review)

Heute haben BSMG bestehend aus Megaloh, Musa und Ghanaian Stallion, ihr erstes gemeinsames Album namens "Platz an der Sonne" veröffentlicht. BSMG steht für "Brüder schaffen mehr gemeinsam", was sich durch das ganze Album zieht. "Platz an der Sonne" enthält 15 Tracks und 3 Interludes. Das Album wurde über das Label Nesola von Max Herre und Joy Denalane veröffentlicht. Letztere ist eine der fünf Featuregästen. Die anderen sind Chima Ede, Amewu, Maro und Fonz.

 

 

Ich war echt gespannt auf das Album. Gerade nach den Videoauskopplungen zu "Jesse Owens" und "Zu viele" wurde meine Neugier geweckt. Von Megaloh bin ich schon länger Fan. Musa hab ich erst letztes Jahr für mich entdeckt. Ghanaian Stallions Beats sind immer über krass. Die Kombo aus den dreien kann eigentlich nur gut werden.

 

Erstmal zum Cover. Es zeigt den Kontinent Afrika und ist eigentlich recht simpel gehalten. Trotzdem sieht es echt schön aus.

 

Der erste Track auf dem Album heißt "B.S.M.G.". Damit fängt das Album schon echt gut an. "Platz an der Sonne" klingt ein bisschen nach einem Sommeralbum. Danach folgt ein Interlude. Der Track "Jesse Owens" wurde vorab inklusive Video veröffentlicht. Jesse Owens war ein afroamerikanischer Sportler, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Deutschland teilnahm.

 

Für mich einer der besten Tracks auf dem Album ist der Titeltrack. "Platz an der Sonne" ist ein absoluter Ohrwurm-Song. Schon beim ersten Durchhören des Albums ist mir dieser Track besonders im Kopf geblieben.  

 

Die Themen des Albums drehen sich immer wieder um Heimat und afrikanische Identität. Alle drei haben Vorfahren aus Afrika um genauer zu sein in Sierra Leone, Ghana und Nigeria. Das heißt aber nicht, dass das Album dadurch anstrengend ist anzuhören. Wie Megaloh schon sagt: "Man kann auch einfach nur die Mucke feiern. Weil es einfach geile Mucke ist."

 

 

Der Track "Mamas Küche" ist auch richtig cool. Als Halbkenianerin weiß ich genau was sie meinen. Auch das in dem Track angesprochene Cassava wird in Kenia oft gegessen. Cassava ist der Name der Maniokwurzel und echt lecker.

 

"Geschichtsunterricht" ist auch ein richtig schöner Track. Darauf sind neben BSMG die Features Chima Ede und Amewu zu hören. Diese passen perfekt zum Track.

 

Im Booklet ist ein Comic zu sehen, was ich eine schöne Idee dafür finde. Meist sind Booklets ja recht simpel gehalten.

 

 

Abschließend kann ich sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Sound ist afrikanisch angehaucht und sommerlich.

 

 

 

 

 

Eure Kate

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