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Vega - „V“ (Review)

Am Freitag feierte Vega mit seinem neuen Album namens "V" Releaseday. Nun folgt hier meine Review zu dem Album.

 

Erstmal generelle Infos: "V" besteht aus 13 Tracks, wovon einer ein Intro und einer ein Outro darstellt. Die Features sind Casper, Face, Moses Pelham und Credibil. Bei dem ein oder anderen war ich positiv überrascht, dazu aber gleich mehr. Die Produktionen stammen überwiegend von ThankYouKid.

 

Vega ist für seine Liebe zu seiner Stadt Frankfurt und seine deepen Tracks bekannt. Beides kommt auf "V" nicht zu kurz. "V" zeigt einen stetigen Wechsel zwischen Tracks, die nach vorne gehen und deepen/ruhigeren Tracks.

 

Das "Intro", das bereits als Videoauskopplung erschienen ist, läutet erstmal recht ruhig in das Album ein. Es ist ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit, von Lungenproblemen als Kind bis hin zu den Anfängen als Rapper. Für das Instrumental ist hierbei ThankYouKid verantwortlich.

"Ein Schluck" ist im Gegensatz dazu ein Track, der nach vorne geht. Auch dieser ist inklusive Video veröffentlicht worden. "Ein Schluck" ist ein typischer Vega Track und thematisiert u.a. Loyalität. Produziert wurde dieser Track von ThankYouKid, Johnny Illstrument und Toxik Tyson.

"Winter in Frankfurt" handelt, wie der Titel schon verrät, von Frankfurt. Sein Lokalpatriotismus kommt daher auf "V" nicht zu kurz. Verantwortlich für das Instrumental sind ebenfalls ThankYouKid und Johnny Illstrument.

"Delorean" ist ein recht melodiöser Track, der eine Anspielung auf die Zeitmaschine in "Zurück in Zukunft". Der ist mir seit dem ersten Hören im Kopf geblieben. In "Delorean",  möchte sich Vega beispielsweise zurück in seine Kindheit bringen.

Auf "Lass' sie reden" ist der erste Featuregast zu hören. Ich muss zugeben, dass ich Casper nicht wirklich höre, aber auf diesem Track überzeugt er.

"Für Vinko" wurde von ThankYouKid und Cristal produziert. Das Instrumental und der traurige Text sind gut aufeinander abgestimmt. Im Booklet ist übrigens auch "Für Vinko" vermerkt.

Mein bisheriger Lieblingstracks des Albums ist "Was ihr wollt". Irgendwie ist alles perfekt: Beat, Text, einfach alles. "Was ihr wollt" ist ein Track, wie man ihn von Vega erwartet. Von diesem habe ich auch die ganze Zeit einen Ohrwurm.

Der nächste Track namens "Sag den Pissern" geht auch wieder richtig nach vorne. Darauf ist Face gefeatured, der mit seiner rauen Stimme gut dem Track passt. "Sag den Pissern" ist auch einer der besten Tracks für mich.

"Sag den Pissern" ist gefolgt von "Standby", welcher wieder ein ruhigerer Track ist. Produziert wurde dieser wieder von ThankYouKid und Johnny Illstrument. Vega zeigt, dass er der Selbe wie früher ist und sich eigentlich nichts geändert hat.

Der für mich vorher wohl interessanteste Track war Track Nr. 10. Er heißt "Deshlab lieb' ich dich" und wurde von The Cratez produziert. Die Featuregäste sind Moses Pelham und Credibil, die ebenfalls Frankfurter sind. Gerade Credibil feier ich sehr stark. Aber auch Moses Pelham liefert einen guten Part ab. 

"S6chsdr3i" ist, wer hätte es gedacht, Frankfurt gewidmet. Darauf ist wieder Freunde von Niemand Kollege Face vertreten. Allerdings nicht stumpf, sondern mit Sinn und Thematik dahinter. 

Der letzte Track auf "V" ist das "Outro". Es schließt das runde und sehr kompakte Album sehr gut ab. Für mich hätte das Album nämlich noch um ein paar Track erweitert sein können. 

 

 

 

 

Fazit: "V" ist ein rundes Album, obwohl es zwischen harten Straßenrap und ruhigeren Tracks wechselt. Diese Abwechslung eignet sich aber gut, um Vegas Vielfalt darzustellen. Ich hätte aber gerne noch mehr Tracks auf "V" gehört. Für jeden Vega Fan und derjenige, der es werden will, ist Album empfehlenswert. 

 

 

Tracklist:

1.   Intro

2.   Ein Schluck

3.   Winter in Frankfurt

4.   Delorean

5.   Las sie reden (feat. Casper)

6.   Für Vinko

7.   Was ihr wollt

8.   Sag den Pissern (feat. Face)

9.   Standby

10. Deshalb lieb ich dich (feat. Moses Pelham & Credibil)

11. Unser Lied

12. S6chsdr3i (feat. Face)

13. Outro

 

 

 

Eure Kate

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Kommentare: 1
  • #1

    S6chsDr3i (Sonntag, 18 März 2018 23:47)

    Bitte nochmal informieren. Der Track ist gerade nicht Frankfurt gewidmet, sondern der Stadt, in der beide Künstler großgeworden sind. Kurze Recherche dazu liefert die Antwort.